Chakra
Die sieben Chakras (Sanskrit = Räder) liegen im feinstofflichen Körper und sind kraftvolle Energiezentren, die Lebensenergie (Prana) aufnehmen und abgeben.Im Ayurveda sind die Chakras sehr wichtig, um den Geist zu heilen und für die spirituelle Entwicklung. Auf der körperlichen Ebene dienen sie als Pumpstation für Prana.

| 7. | Kronenchakra | Neptun | |
| 6. | 3. Augechakra | Uranus | |
| 5. | Halschakra | Äther | Saturn |
| 4. | Herzchakra | Luft | Juptier |
| 3. | Solarplexus | Feuer | Mars |
| 2. | Sakralchakra | Wasser | Venus |
| 1. | Wurzelchakra | Erde | Merkur |
Die sieben Chakras können durch innere spirituelle Praktiken geöffnet werden. Äussere Hilfen wie Ernährung oder Edelsteine können eine Hilfe sein, aber nur zweitrangig. Für gewöhnlich stecken wir in den ersten drei (Muladhar, Svadhisthan und Manipura) tierischen Chakras fest, in denen es um Essen, Geld, Macht und Fortpflanzung geht. Der Mensch hat aber die Möglichkeit von dem unterbewusstem Verstand, wie es die Tiere haben, zur Bewusstheit zu gelangen und damit zur Verantwortlichkeit, dass aus dem Samen eine blühende Blume wird.
Das vierte Chakra (Anahata) ist der Lotus des Herzens, der Sitz der Liebe und die Brücke vom Tier zum Menschen. Unterhalb des Herzens ist der Mensch ein Tier. Oberhalb des Herzens wird er göttlich. Nur im Herzen ist der Mensch menschlich.
Das fünfte Chakra ist Visuddhi, das sechste ist Ajna oder auch drittes Auge, welches inneres Sehen oder auch Hellsichtigkeit erlaubt. Das siebte ist Sahasrar, Zentrum der Ruhe.
Die richtig Öffnung der Chakras erfordert vor allem Reinheit des Körpers, des Herzens und des Geistes. Deshalb wird in den traditionellen Schriften des Yogas auf die richtige Lebensweise viel Wert gelegt:
- Wahrheit - Sathya
- Rechtes Handeln - Dharma
- Frieden - Shanti
- Liebe - Prema
- Gewaltlosigkeit - Ahimsa
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